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Günstig heizen:
Sparen mit Pelletlösungen

Pellets sind ein Brennstoff, mit dem das Haus günstiger und wirtschaftlicher beheizt werden kann. Er kostet ca. 25 % weniger als Erdgas und zweimal weniger als Heizöl. Darüber hinaus blieb der Preis im Laufe der Zeit weitgehend stabil – mit einem leichten Anstieg aufgrund der steigenden Nachfrage, jedoch nicht vergleichbar mit den drastischen Preiserhöhungen und Schwankungen, wie sie bei fossilen Brennstoffen auftreten.

Aber welche Pelletlösungen gibt es, um das eigene Heim wirtschaftlich zu heizen? Es gibt mehrere Alternativen, die entsprechend der eigenen Ausgangssituation und der beabsichtigten Investitionen sorgfältig ausgewertet werden sollten.

Ein kleiner Pelletofen zum sparen

In einigen Fällen reicht bereits ein luftgeführter Pelletofen, um komfortable und gleichmäßige Wärme zu gewährleisten und bei der Heizkostenrechnung zu sparen. Ein Ofen zu 6-8 kW kann ausreichend sein, um einen Teil des Hauses zu heizen, z.B. dort, wo man sich tagsüber am meisten aufhält, wobei der herkömmliche Heizkessel die übrigen Räume sowie das Brauchwasser erwärmt.

Mit einigen Öfen, z.B. den Modellen mit Luftkanalisierung, können mehrere Räume gleichzeitig beheizt werden, indem die Wärme durch Rohrleitungen in der Wand geführt wird. Die Anschaffungskosten werden zwar aufgrund der aufwendigeren Montagearbeiten etwas höher sein, dafür aber auch die Heizleistung.

Für diese Ofentypen kann eine Ersparnis von über 220 Euro pro Jahr berechnet werden, sollte der Pelletofen als Ersatz für eine Erdgasanlage fungieren, sowie knapp unter 800 Euro pro Jahr bei Austausch einer Heizölanlage und über 1.200 Euro pro Jahr, sollte eine LPG-Anlage ersetzt werden (Angaben laut Aiel, Associazione Italiana Energie Agroforestali – Italienische Gesellschaft für land- und forstwirtschaftliche Energien-, berechnet für eine 150 qm große Wohnung mit durchschnittlicher Wärmedämmung und 12 MWh Primärwärmebedarf entsprechend einem Verbrauch von 1200 Nm3 Erdgas, 1200 Litern Heizöl, 2550 kg Pellets).

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Ein einzelner Heizofen für die gesamte Anlage

Abgesehen von einer höheren Erstinvestition ist der Pellet-Heizofen das beste System für kostengünstiges Heizen. Auf diese Weise kann mit Pellets die ganze Anlage –traditionell mit Heizkörpern oder auch als Fußbodenheizung – erhitzt werden. Der Heizofen wurde für den Wärmetausch mit dem Anlagenwasser entwickelt, um eine gleichmäßige und komfortable Wärme im ganzen Haus zu gewährleisten.

Auf diese Weise ist die Ersparnis noch größer. Wenn wir von einem 160 qm großen Haus der Energieeffizienzklasse E ausgehen und statt eines Heizölkessels einen Heizofen wählen, würden die Gesamtheizkosten um 50 % reduziert werden, mit einer Ersparnis von circa 2.700 – 2.800 Euro pro Jahr (unsere Simulation anhand von Angaben der Aiel, Associazione Italiana Energie Agroforestali (Italienische Gesellschaft für land- und forstwirtschaftliche Energien) entsprechend Primärenergiekosten in Italien).

Dabei ist ebenfalls zu bedenken, dass leistungsstärkere Heizöfen in Kombination mit dem entsprechenden Bausatz in der Lage sind, auch Brauchwarmwasser zu erzeugen und auf diese Weise voll und ganz den Kessel für fossile Brennstoffe zu ersetzen. Ein weiterer Schritt hin zu einem Verzicht auf den Heizkessel auch im Sommer ist die Installation von Sonnenkollektoren, welche in der heißen Jahreszeit allein in der Lage sind, ausreichend Warmwasser zu gewährleisten; während der sonnigen Tage im Winter unterstützen sie den Ofen, damit das Heizsystem seine Temperatur aufrechterhält.