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Gerät: Doppelseitiger Holzkamin Forma B95

Projekt: Arch. Rosanna Bignucolo, Sacile, Italien
Installation: Zanette Srl, Sacile, Italien

Das Projekt

 

Es wurde ein Teil einer Wohnung renoviert, die in einem mittelalterlichen Gebäude aus Steinen und Ziegeln in einem kleinen Dorf in der Provinz Pordenone liegt.

Aus architektonischer Sicht war das Projekt sehr interessant, die Wohnung war seit vielen Jahren unbewohnt und die Renovierung gestaltete sich sehr viel aufwendiger als gedacht.

Die Architektin Rosanna Bignucolo musste das Zwischengeschoss und den Dachboden, die überhaupt nicht wiederherzustellen waren, vollständig abreißen und den ersten und zweiten Stock um eine einzige zentrale, tragende Wand neu errichten.

Auch das Dach wurde abgebaut und durch Glasflächen ersetzt. Der natürliche Lichteinfall, der die ganze Wohnung vom obersten Stock bis zum Erdgeschoss ausleuchtet, stellte sich als absolut überzeugende Idee heraus.

Die Räume

 

Am Eingang wird der Besucher auf originelle Weise in einer Art Garage empfangen, in der die Oldtimer des Besitzers ausgestellt sind. Der Kunstharzboden erstreckt sich von der Garage bis zum Esszimmer, das durch eine Schiebetür aus Glas abgetrennt ist und dessen Mittelpunkt ein imponierender Tisch bildet, der aus dem ursprünglichen Eingangsportal aus Massiveiche angefertigt wurde. Auf der linken Seite erstreckt sich horizontal die satinweiße Küche mit einer Arbeitsplatte aus Corian.

Das sichtbare alte Mauerwerk wurde belassen, wobei im Verlauf der Renovierung auch Bögen ehemaliger Fenster, Nischen und Balken zum Vorschein kamen, die mit Sorgfalt und viel Geduld restauriert und aufgewertet wurden.

Der Heizkamin

 

Der wichtigste Teil des Erdgeschosses ist ein zweiseitiger Kamin, den sich der Besitzer gewünscht hatte und in den alten, in der tragenden Wand vorhandenen Rauchabzug integriert wurde. Mit Sicht auf die Feuerstelle von beiden Seiten wird so der Wohnraum räumlich vom Esszimmer getrennt.

Die Wandfläche auf der gesamten Höhe die Verkleidung schwarz zu streichen, war das entscheidende Designelement, das zu einem echten Hingucker geworden ist. Es wurde ein metallischer, fast bronzeartiger und ungleichförmiger Lack verwendet, der auch auf die Belüftungsdüsen aus ursprünglich weißlackiertem Metall aufgetragen wurde.

Der Kamin wird im Winter fast jeden Tag angezündet und ist in den Übergangszeiten die einzige Heizquelle für die gesamte Wohnung, da die Wärme leicht die oberen Stockwerke erreicht.

120 m 3

BEHEIZTES
VOLUMEN

WIRKUNGSGRAD

Der schwarze Lack hebt die einzige tragende Wand, die bei der Renovierung erhalten blieb auf, und unterstreicht ihre Funktion.
– Rosanna Bignucolo, Architektin

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