Impressum

 

Gerät: Kanalisierbarer Holzkamin Forma Wood 115

Projekt: Architekt Giorgio Parise, arch.giorgioparise@gmail.com

Fotografien: Francesco Castagna

Installation: Campagnaro Caminetti, Travettore di Rosà (VI)

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Das Projekt

 

Bei der Planung dieses Einfamilienhauses hat sich der Architekt Giorgio Parise dafür entschieden, einige ästhetische Merkmale der Bautradition des Veneto beizubehalten und sie mit strengen, modernen Geometrien zu kombinieren.

Der Auftraggeber hat sich von den deutschen „Passivhäusern“ inspirieren lassen und es sich zum Ziel gesetzt, optimale Energieleistungen ohne Notwendigkeit einer formellen Zertifizierung zu erzielen.

Daher wurden Hochleistungsisolierungen, Systeme zur gesteuerten Ventilation und Solarkollektoren vorgesehen. Auch die Ausrichtung des gesamten Gebäudes dient der optimalen Nutzung der von der Sonneneinstrahlung gelieferten Energie.

Der Heizkamin

 

Trotz des geringen Heizbedarfs des Gebäudes musste vor allem für besonders kalte Tage, aber auch für die Übergangszeiten, wenn durch die Sonneneinstrahlung alleine keine angemessene Temperatur erreicht werden kann, eine zusätzliche Wärmequelle vorgesehen werden. Die Wahl fiel auf ein Gerät mit erneuerbarer Energie, gemäß den strengen Vorgaben des Auftraggebers.

Als Heizkamin wurde ein Modell mit besonders hohen Leistungen gewählt, das in der Mitte des geräumigen Open Space installiert wurde. Für die Verkleidung wurde ein antikes Paneel aus massivem Holz, das restauriert und mit Wachs behandelt wurde, verwendet.

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BEHEIZTES VOLUMEN

WIRKUNGSGRAD

Die geheizten Räume

 

Bei dem Bereich, in dem der Heizkamin installiert wurde, handelt es sich um einen einzigen, fließenden Raum mit hohen Decken und freiliegenden Holzbalken. Die modern gestalteten Innenräume zeichnen sich besonders durch den gelungenen Kontrast zwischen dem warmen Farbton des Parkettbodens aus Kirschholz und den bewusst unverputzt gelassenen tragenden Wänden aus.

Im oberen Bereich des Dachgeschosses wurde eine kleine Galerie geschaffen, auf die man durch ein gläsernes Geländer blickt und die ein Arbeitszimmer und ein Gästezimmer beherbergt. Der Schornstein aus Stahl wurde bewusst nicht verkleidet, damit auch die zusätzliche Wärmeleistung der Rauchgase zum Heizen der Galerie unter dem Dach wirkungsvoll genutzt werden kann.

Die Luftöffnungen des Heizkamins befinden sich an den Seiten der Verkleidung und auf der Rückseite in Richtung Küche, wodurch eine optimale Wärmeverteilung gewährleistet wird.

– Giorgio Parise, Architekt

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